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Varna

Nun bin ich schon zurück aus Varna. Sehr kurzer Ausflug, aber es hat sich gelohnt!

Am Montag habe ich mich abends zum Bahnhof aufgemacht, natürlich keinen Minibus bekommen und irgendwann entnervt ein Taxi genommen. Die drei Euro kann man sich auch mal leisten, bevor man noch den Zug verpasst. Auf dem Bahnhof bin ich dann gleich in den Zug, hatte diesmal eine Bulgarin in meinem Abteil, die dem Englischen nicht mächtig war, aber ich wollte ja eh schlafen. Viel geschlafen habe ich nicht und so war ich etwas müde als ich in Varna ankam. Dort auf dem Bahnhof habe ich mir aber sofort den benötigten Stempel auf die Rückseite meiner Fahrkarte drücken lassen und bin dann erstmal raus. Orientieren, alleine, diesmal ohne gebuchtes Hostel. Zuerst also zum Stadtplan vor der Tür. Da standen schon zwei mit Rucksäcken und bei näherer Betrachtung kamen mir die beiden auch sehr bekannt vor. Es waren Teresa und Diana, zwei tschechische Erasmusstudentinnen aus Sofia. Die beiden waren gerade auf dem Weg zu ihrem Flug in die Heimat, der in einer Woche in Burgas startet. Ich konnte mich anschließen und war so schon nicht mehr allein in Varna.

Zunächst haben wir uns einen Ort zum Frühstücken gesucht, da sich ein Hostel besser mit gefülltem Magen sucht. Wir haben auch gleich gefragt, ob man uns eine Bleibe empfehlen könne, konnte man nicht, also mussten wir suchen. Nach einiger Zeit sind wir dazu übergegangen Leute auf der Straße anzusprechen. Irgendwann hatten wir Glück und ein Student nahm uns mit zu seinem Wohnheim, da er davon ausging, dass man dort auch kurzzeitig Zimmer mieten könne. Die Regeln waren allerdings geändert worden und wir hätten übernachten können, wenn er der Dame an der Tür hätte glaubhaft erklären können, dass wir alle drei seine Freundinnen sind. Davon haben wir dann alle mal Abstand genommen und sind gegenüber ins Hotel gezogen. Das Hotel war für uns drei zusammen in Endeffekt auch günstiger und wir konnten uns nach einer Dusche zum Strand aufmachen.

Am Strand war es schön, noch leer, windig und etwas frisch, aber von einem ausgiebigen Sonnenbad, und ich von einem Bad im Schwarzen Meer, haben wir uns nicht abhalten lassen. Als es dann viel zu kalt wurde sind wir mit dem Bus zurück ins Hotel gefahren und die anderen beiden sind erstmal eingeschafen und haben auch bis zum Morgen durchgeschlafen. Für mich war das etwas früh, sodass ich krampfhaft nach stiller Beschäftigung suchte. Gefunden habe ich ein Internetcafe und später meinen MP3-Player.

Am nächsten Morgen ging es dann gleich wieder los zum Strand. Diesmal ohne viel Wind, mit gutem Mittagessen und perfekten Temperaturen. Etwas voller war es auch schon und unterwegs haben wir noch einen Besuch in der römischen Therme eingeschoben um den kulturellen Ansprüchen der Reise gerecht zu werden.

Nach dem ausgedehnten Strandtag gab es dann einen langen Spaziergang durch den wunderschönen Park von Varna, bei dem wir das seltenhässliche russische Denkmal besichtigen konnten. Der Park ist empfehlenswert, das Denkmal ist es nicht.

Für mich ging es dann nach einer letzten Dusche im Hotel schonwieder auf die Rückreise. Den letzten Bus von meiner Haltestelle hatte ich wohl verpasst, also stand ich  etwas hilflos an der Haltestelle, habe mir aber Hilfe besorgt. Der jenige, den ich zuerst gefragt hat, hat mich mit einer anderen zur nächsten Haltestelle geschickt, die brav mit mir gewartet und mich mit wieder einem anderen in den Bus zum Bahnhof gesetzt hat. Ich bin noch rechtzeitig zum Bahnhof gekommen, obwohl ich zwischendurch schon arge Bedenken hatte, aber nun bin ich nach einer kurzen Nacht im Zug wieder sicher in Sofia und bereit für den nächsten Ausflug.

28.5.09 08:03
 



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